PFLEGEHINWEISE

Unsere Accessoires aus Leder zeichnen sich durch die individuelle Oberflächenstruktur eines Naturproduktes aus und verleihen so praktisch jedem Teil den Charakter eines Einzelstücks. Diese Leder benötigen aber auch eine spezielle Pflege, für die wir hier einige Tipps zusammengestellt haben.
Bei einem neuen Produkt ist in den ersten Monaten der Benutzung keine intensive Pflege nötig, da das Leder noch über natürliche Schutzfunktion verfügt. Daher ist nur ein gelegentliches Aufpolieren ratsam. Achten Sie darauf, nicht zu viel Pflegemittel aufzutragen. Auf keinen Fall darf das Leder mit scharfen Lösungsmitteln wie Aceton, Fleckenentferner, Reinigungsbenzin oder Nagellackentferner in Berührung kommen.

Python

Die Pythons für unsere Pyhtontaschen und -accessoires stammen aus indonesischen Zuchtbetrieben. Die Schlangen werden über den Großhandel in Deutschland bezogen. Der wiederum lässt sie in Spanien für uns gerben und färben. Mehrfarbige Pythons werden von Hand coloriert. Die Oberflächen sind in der Regel matt und unempfindlich. Dagegen ist glanzgestoßene Python (hochglänzend) empfindlich und sollte nicht mit Wasser oder Pflegemitteln in Berührung kommen. Die Pythons sind nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen für den Warenverkehr freigegeben und verfügen über eine Cites-No., die bei Reisen außerhalb der EU mitgeführt werden muss.

Pflege
•    Lassen Sie Ihr Python Taschen und Accessoires nicht lange in der Sonne liegen, da das Leder austrocknen und die Farbe verlieren kann.
•    Halten Sie Ihr Produkt von Heizkörpern oder heißen Oberflächen fern.
•    Vermeiden Sie das Verschütten von Getränken, da das Leder ein Naturprodukt ist und Flüssigkeiten aufsaugt.
•    Falls das Leder nass wird, sollte es auf natürliche Weise getrocknet werden, höchstens vorsichtig mit einem weichen Tuch leicht trocken tupfen. Verwenden Sie keine Haushaltsmittel (wie z.B. Haartrockner) und legen Sie Ihr Produkt nicht über oder auf eine heiße Oberfläche.
•    Python mit matter Oberfläche:
o    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Produkt leicht imprägnieren mit einem Imprägnierspray, um es vor Nässe und Schmutz zu schützen.
o    Falls das Produkt schmutzig wird, reinigen Sie es vorsichtig mit einem weichen, feuchten Tuch.
o    Einmal pro Jahr mit einer guten Ledermilch mit einem weichen Tuch dünn einreiben, damit das Leder geschmeidig bleibt. Nicht zu dick auftragen! Nur in Richtung der Schuppen reiben.
•    Python mit Velouroberfläche:
o    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Produkt leicht imprägnieren mit einem Imprägnierspray, das speziell für Wildlederoberflächen geeignet ist, um es vor Nässe und Schmutz zu schützen.
o    Bei starker Beanspruchung sollte dieses spätestens nach einem Jahr wieder und danach häufiger erfolgen.
o    Bei bereits fleckigen oder glänzenden Velourledern kann das Leder mit speziellem Leder-Schleifpad und einem Nubuk-Radierer gesäubert und wieder aufgeraut werden. Nassreiniger sind bei Rauledern wenig effektiv. Das Leder wird nass, die Reinigungswirkung ist gering und es besteht die Gefahr der Bildung von Rändern.


Whipschlange

Unsere Whipschlangen stammen aus indonesischen Zuchtbetrieben und werden über den Großhandel in Deutschland bezogen. Das Leder wurde glanzgestoßen. Der durch hohen maschinellen Druck, Reibung und Wärme hervorgerufene Glanzeffekt ist sehr charakteristisch, aber auch empfindlich und kann durch aggressive Reinigungsmittel, Wasser oder Feuchtigkeit gefährdet werden.
Whipschlangen sind nicht aufgeführt in der Liste I-III des Washingtoner Artenschutzabkommens und unterliegen keinen Beschränkungen im Warenverkehr.

Pflege
•    Lassen Sie Ihre Produkt aus Whipschlange nicht lange in der Sonne liegen, da das Leder austrocknen und die Farbe verlieren kann.
•    Halten Sie Ihr Produkt von Heizkörpern oder heißen Oberflächen fern.
•    Vermeiden Sie das Verschütten von Getränken, da das Leder ein Naturprodukt ist und Flüssigkeiten aufsaugt.
•    Falls das Leder nass wird, sollte es auf natürliche Weise getrocknet werden, höchstens vorsichtig mit einem weichen Tuch leicht trocken tupfen. Verwenden Sie keine Haushaltsmittel (wie z.B. Haartrockner) und legen Sie Ihr Produkt nicht über oder auf eine heiße Oberfläche.


Krokodilleder

Die Krokodilleder für unsere Krokotaschen stammen aus Zuchtfarmen in Afrika. Die wertvollen Kroko-Häute werden ausschließlich in Deutschland gegerbt und gefärbt.
Die Oberfläche ist in der Regel matt-glänzend und weich, wie es der augenblicklichen Mode entspricht. Diese Art ist im Vergleich zu glanzgestoßenen Oberflächen relativ unempfindlich.
Für eine Tasche werden mindestens zwei Häute verwendet, damit das Schuppenbild auf beiden Seiten annähernd gleich ist. Kleine Kratzer in der Haut haben natürliche Ursachen: Es sind Verletzungen. Oft wünschen Kunden genau solch kleine „Fehler“, da man dann sofort erkennen kann, dass das Krokodilleder echt und nicht etwa geprägtes Rindleder ist.
Die Krokodilleder sind nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen für den Warenverkehr freigegeben und verfügen über eine Cites-No., die bei Reisen außerhalb der EU mitgeführt werden muss.

Pflege                                                                                                                                 
•    Lassen Sie Ihre Kroko-Produkt nicht lange in der Sonne liegen, da das Leder austrocknen und die Farbe verlieren kann.
•    Halten Sie Ihr Kroko- Produkt von Heizkörpern oder heißen Oberflächen fern;
•    Vermeiden Sie das Verschütten von Getränken, da das Leder ein Naturprodukt ist und Flüssigkeiten aufsaugt.
•    Falls das Leder nass wird, sollte es auf natürliche Weise getrocknet werden, höchstens vorsichtig mit einem weichen Tuch leicht trocken tupfen. Verwenden Sie keine Haushaltsmittel (wie z.B. Haartrockner) und legen Sie Ihr Produkt nicht über oder auf eine heiße Oberfläche.
•    Oberfläche matt: Man kann Krokodilleder mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Einmal pro Jahr mit einer guten Ledermilch dünn mit einem weichen Tuch einreiben, damit das Leder geschmeidig bleibt. Oder verwenden Sie ein spezielles Produkt für die Reinigung exotischer Häute.

Kaiman

Die von uns verarbeiteten Kaimanschwänze stammen aus Zuchtfarmen in Bolivien. Kaiman ist eine südamerikanische Krokoart. Die Haut ist wesentlich ausdrucksstärker und härter als Krokoleder aus Afrika und hat dadurch einen besonderen Charakter. Die Kaimanschwänze werden in Deutschland gegerbt und gefärbt. Jeder Kaimanschwanz hat eine andere Struktur. Dadurch wird jedes Produkt praktisch unverwechselbar individuell.
Die Kaimanprodukte sind nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen für den Warenverkehr freigegeben und verfügen über eine Cites-No., die bei Reisen außerhalb der EU mitgeführt werden muss.

Pflege
•    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Kaiman-Produkt leicht imprägnieren mit einem Imprägnierspray, um es vor Nässe und Schmutz zu schützen.
•    Lassen Sie Ihr Kaiman-Produkt nicht lange in der Sonne liegen, da das Leder austrocknen und die Farbe verlieren kann.
•    Vermeiden Sie das Verschütten von Getränken, da das Leder ein Naturprodukt ist und Flüssigkeiten aufsaugt.
•    Falls das Leder nass wird, sollte es auf natürliche Weise getrocknet werden, höchstens vorsichtig mit einem weichen Tuch leicht trocken tupfen. Verwenden Sie keine Haushaltsmittel (wie z.B. Haartrockner) und legen Sie Ihr Produkt nicht über oder auf eine heiße Oberfläche.
•    Man kann Kaiman-Produkte mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Einmal pro Jahr mit einer guten Ledermilch dünn mit einem weichen Tuch einreiben, damit das Leder geschmeidig bleibt. Oder verwenden Sie ein spezielles Produkt für die Reinigung exotischer Häute.
 

Strauß

Unser Straußenleder stammt aus südafrikanischen oder deutschen Farmen und gehört nicht zu den artengeschützten Lederarten.

Bei Strauß können Unregelmäßigkeiten in den „Noppen“ (hier stecken die Federn drin) nicht ausgeschlossen werden. Das ist jedoch auch ein Beleg für die Echtheit des Materials. Straußen-Häute sind in der Regel nur zu ca. 50 % genoppt, da die langen Federn den ganzen Körper abdecken. Der Rest ist glattes Leder und daher nicht sofort als straußtypisch zu erkennen.

Pflege
•    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Strauß-Produkt leicht imprägnieren mit einem Imprägnierspray um es vor Nässe und Schmutz zu schützen.
•    Lassen Sie Ihr Strauß-Produkt nicht lange in der Sonne liegen, da das Leder austrocknen und die Farbe verlieren kann.
•    Halten Sie Ihr Produkt von Heizkörpern oder heißen Oberflächen fern.
•    Vermeiden Sie das Verschütten von Getränken, da das Leder ein Naturprodukt ist und Flüssigkeiten aufsaugt.
•    Falls das Leder nass wird, sollte es auf natürliche Weise getrocknet werden, höchstens vorsichtig mit einem weichen Tuch leicht trocken tupfen. Verwenden Sie keine Haushaltsmittel (wie z.B. Haartrockner) und legen Sie Ihr Produkt nicht über oder auf eine heiße Oberfläche.
•    Man kann Strauß-Produkte mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Einmal pro Jahr mit einer guten Ledermilch dünn mit einem weichen Tuch einreiben, damit das Leder geschmeidig bleibt. Oder verwenden Sie ein spezielles Produkt für die Reinigung exotischer Häute.

Bisonleder                                                                                                                  

Das robuste Bisonleder mit seinem einmaligen Oberflächencharakter stammt aus Nordamerika. Es ist sehr robust. Seine Oberfläche ist mal sehr grob, manchmal aber auch fein.

Pflege
•    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Bison-Produkt leicht imprägnieren mit einem Imprägnierspray um es vor Nässe und Schmutz zu schützen.
•    Lassen Sie Ihr Bison-Produkt nicht lange in der Sonne liegen, da das Leder austrocknen und die Farbe verlieren kann.
•    Halten Sie Ihr Produkt von Heizkörpern oder heißen Oberflächen fern.
•    Vermeiden Sie das Verschütten von Getränken, da das Leder ein Naturprodukt ist und Flüssigkeiten aufsaugt.
•    Falls das Leder nass wird, sollte es auf natürliche Weise getrocknet werden, höchstens vorsichtig mit einem weichen Tuch leicht trocken tupfen. Verwenden Sie keine Haushaltsmittel (wie z.B. Haartrockner) und legen Sie Ihr Produkt nicht über oder auf eine heiße Oberfläche.
•    Man kann Bison-Produkte mit einem leicht feuchten Tuch reinigen. Einmal pro Jahr mit einer guten Ledermilch dünn mit einem weichen Tuch einreiben, damit das Leder geschmeidig bleibt.

Anilinleder                                                                                                                          

Anilinleder sind Glattleder ohne schützende Farbschicht. Ein verriebener Tropfen Wasser zieht ein und das Leder dunkelt nach.

Pflege
•    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Produkt leicht imprägnieren mit einem Imprägnierspray um sie vor Nässe und Schmutz zu schützen.
•    Bei sichtbaren Verschmutzungen sollte das Leder mit einem milden Reiniger gereinigt werden.
•    Je nach Nutzung sollte das Leder alle 3 bis 6 Monate mit Lederpflege oder Pflegemilch, konserviert werden. Das Leder bleibt geschmeidig und weich. Das Ausbleichen durch die Sonne wird deutlich reduziert.
•    Bei sichtbaren Verschmutzungen sollte das Leder vor der Pflege mit dem milden Reiniger gesäubert werden. Wenn der Schmutz in der Tiefe der Narbung sitzt, dann sollte zusätzlich die weiche Leder-Reinigungsbürste verwendet werden.
•    Die für diese Lederart typischen Ausbleichungen können nur durch Fachbetriebe ausgeglichen werden.
 

Velourleder

Nubuk- und Veloursleder sind in der Oberfläche geschliffene Leder mit einer mehr oder weniger samtigen Oberfläche. Die Vorteile sind ein angenehm warmer Griff und eine schöne Struktur. Der Nachteil ist die Empfindlichkeit. Rauleder wird mit der Zeit glänzend und speckig, es kommt leichter zu Flecken und es bleicht schneller aus.

Pflege
•    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Produkt leicht imprägnieren mit einem Velour-Imprägnierspray um sie vor Nässe und Schmutz zu schützen.
•    Bei starker Beanspruchung sollte dieses spätestens nach einem Jahr wieder und dann häufiger erfolgen.
•    Bei bereits fleckigen oder glänzenden Rauledern kann das Leder mit speziellem Leder- Schleifpad und einem Nubuk-Radierer gesäubert und wieder aufgeraut werden. Nassreiniger sind bei Rauledern wenig effektiv. Das Leder wird nass, die Reinigungswirkung ist gering, und es besteht die Gefahr von Rändern.

Sämisch Hirschleder                                                                                              

Sämisch Hirschleder ist ein an der Oberfläche geschliffenes Leder mit einer mehr oder weniger samtigen Oberfläche. Die Vorteile sind ein angenehm warmer Griff und eine schöne Struktur. Der Nachteil ist die Empfindlichkeit. Rauleder wird mit der Zeit glänzend und speckig, es kommt leichter zu Flecken und es bleicht schneller aus.                    

Die Herstellung von sämisch gegerbtem Leder ist schon seit etwa 6000 v. Chr. bekannt. Es werden dazu natürliche Gerbstoffe aus reinem Dorschlebertran aus Norwegen verwendet. Als Ausgangsmaterial für unser sämisch gegerbtes Hirschleder dienen möglichst fehler- und narbenfreie Hirschhäute aus Neuseeland, ganz lässt sich das aber nicht vermeiden, da alle Tiere in der freien Wildbahn großgezogen werden.. Der Gerbvorgang dauert 2 bis 3 Monate. Durch die Einwirkung des Fischöls entsteht ein angenehm weiches, "buttriges" Leder mit besten Eigenschaften für die Verarbeitung zu Lederbekleidung. Die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Herstellung von sämisch gegerbten Hirschleder: Die fast  fehler- und narbenfreien Hirschhäute aus Neuseeland werden im Gerbfass eingeweicht. Damit werden sie zum Walken mit Dorschlebertran vorbereitet. Bevor der Tran eingewalkt werden kann, muss das Wasser aus den Häuten ausgepresst werden. Anschließend erfolgt das Einwalken mit Dorschlebertran im Gerbfass. Danach werden die Häute zum Trocknen aufgehängt. Durch das langsame Trocknen entsteht eine Oxidation des Trans, welche für die Gerbung verantwortlich ist. Der Vorgang Einwalken und Trocknen wird mehrmals wiederholt. Dieser Gerbprozess dauert in der Regel zwei bis drei Monate. Nach Abschluss des Gerbvorgangs wird der überschüssige Tran wieder im Gerbfass mehrmals ausgewaschen. Zwischen den Waschvorgängen wird die Narbenschicht (= glatte Oberseite des Leders) mit einer speziellen Maschine abgestoßen. Die ausgewaschenen Häute werden nun wieder zum Trocknen aufgehängt. Sobald sie getrocknet sind, werden sie gestollt (weichgemacht). Vor dem Färben werden die Hirschleder geschliffen, um einen feinen Velours zu erhalten. Bei unserem Lieferanten aus Süddeutschland werden althergebrachte Färbmethoden angewandt. Die Hirschleder werden mehrmals mit Bürsten auf der Oberfläche (der ehemaligen Narbenschicht) mit Farbstoffen wie Blau- und Gelbholzextrakt eingefärbt. Nach dem Färben werden die Hirschleder auf der Rückseite geschliffen und entstaubt.

Pflege
•    Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie Ihr Produkt leicht imprägnieren mit einem Velour-Imprägnierspray um sie vor Nässe und Schmutz zu schützen.
•    Bei starker Beanspruchung sollte dieses spätestens nach einem Jahr wieder und dann häufiger erfolgen.
•    Um leichte, trockene Verschmutzungen aus einer Sämischhirschoberfläche zu beseitigen, können Sie diese mit einer Bürste vorsichtig abbürsten.
•    Nassreiniger sind bei Rauledern wenig effektiv. Das Leder wird nass, die Reinigungswirkung ist gering, und es besteht die Gefahr von Rändern.

Alle von uns angebotenen Leder stammen aus deutschen oder spanischen Gerbereien und unterliegen strengen Qualitätskontrollen. Da es sich um Naturprodukte handelt, können Farbvariationen sowie Hautunregelmäßigkeiten (Narben etc.) dennoch nicht vermieden werden.